Sebastian JurochnikPhysiotherapie · Personal Training
Sebastian Jurochnik, Physiotherapeut und Personal Trainer, in seiner Praxis in Mönchengladbach-Waldhausen

WAS MICH ANTREIBT

Der Schmerzort ist für mich eine Information.

Immer wieder kam ich therapeutisch an einen Punkt, an dem der Verlauf stagnierte. Die Behandlung war fachlich sauber, der Befund klar, und trotzdem änderte sich auf Dauer nichts. Aus solchen Verläufen habe ich mehr gelernt als aus allen Erfolgen zusammen.

Daraus ist meine Überzeugung geworden, dass sich Beschwerden selten isoliert erklären lassen. Wer nur dort arbeitet, wo es wehtut, arbeitet manchmal an der falschen Stelle. Zwei Fälle haben mir das besonders deutlich gezeigt.

Seit 2012

Physiotherapeut, zusätzlich Personal Trainer

Seit 2017

selbstständig, zuerst neben der Anstellung

Privatpraxis

in Mönchengladbach-Waldhausen

Sebastian Jurochnik in seiner Praxis in Mönchengladbach

WO ICH ZU LANGE AM BEFUND BLIEB

Ein Becken, das sich nicht korrigieren ließ.

Sebastian Jurochnik bei einer manuellen Behandlung in seiner Praxis

Eine junge Patientin kam ursprünglich wegen ihrer Knie. Die Beschwerden waren bei Therapiebeginn schon weg, also arbeiteten wir an dem, was blieb: Rücken- und Kopfschmerzen.

Sie sagte mir immer wieder, sie liege auf meiner Bank nicht gleichmäßig auf. Eine Beckenseite bekomme keinen Kontakt zur Bank. Ich korrigierte das Becken. Beim nächsten Termin derselbe Befund. Ich korrigierte erneut, mit demselben Ergebnis. Über mehrere Sitzungen hinweg änderte sich nichts, und ich hatte keine Erklärung dafür.

Irgendwann erinnerte ich mich an eine Angabe aus der Anamnese: Bei einem Verkehrsunfall war ihr Jochbein gebrochen. Ich mobilisierte das Jochbein vorsichtig in verschiedene Richtungen. In einer bestimmten Richtung veränderte sich der Befund am Becken unmittelbar, und die Patientin sagte von selbst, dass sie jetzt gerade liege.

Was ich daraus nicht ableite: dass die alte Fraktur die Ursache war. Was ich daraus ableite: dass ich zu lange dort gearbeitet habe, wo der Befund war, statt zu fragen, warum er immer wiederkommt. Seitdem ist genau das mein erster Gedanke, wenn sich etwas nicht verändern lässt.

WO ICH NICHT WEITERKAM

Anderthalb Jahre, und dann war Schluss.

Sebastian Jurochnik in einem stillen Moment im Trainingsraum

Ein Patient kam über anderthalb Jahre zu mir. Wir haben intensiv behandelt und trainiert, und es ging voran. Ab einem bestimmten Punkt änderte sich nichts mehr. Ich habe alles eingesetzt, was ich zu diesem Zeitpunkt konnte, und es reichte nicht.

Dann machte er eine Pause auf unbestimmte Zeit. Ich hatte ihm zu dem Zeitpunkt keinen sinnvollen nächsten Schritt anzubieten, und das war der eigentlich unangenehme Teil daran.

Heute wäre das anders. Heute würde ich ihn an jemanden mit einem anderen Zugang weiterverweisen. Ich habe seitdem selbst weitergelernt, unter anderem in den Bereichen, die mir damals gefehlt haben. Die meisten meiner Fortbildungen der letzten Jahre habe ich wegen solcher Momente gebucht.

FORTBILDUNGEN

Was ich nach der Ausbildung dazugelernt habe.

Ein Auszug aus den Kursen der letzten Jahre. Wie ich den Muskeltest und die Modelle aus der Applied Kinesiology einordne, erkläre ich auf der Seite Arbeitsweise.

Physiotherapeut Sebastian Jurochnik liest Fachliteratur in seiner Praxis in Mönchengladbach

Auszug

  • Applied Kinesiology
  • Injury-Recall-Technique (IRT) Modul 1 und 2
  • Neuroceptor Impulse Technique (NIT)
  • AK Sportmedizin
  • Sympathikus-Therapie nach Dr. Heesch
  • Neurologie und Automobilisation
  • Faszientherapie INOMT
  • Nährstoffpraktiker Modul 1
  • Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) im Spannungsfeld der Faszien
  • Schmerztherapie INOMT

FACHLITERATUR

Neben den Kursen lese ich viel.

In den letzten Jahren habe ich mehr Fachbücher und Studien gelesen, als ich hier aufzählen könnte. Einiges davon fasse ich in meinen Blogbeiträgen zusammen, mit Angabe der Studien.

EIGENE PRAXIS

Warum ich nicht angestellt geblieben bin.

Sebastian Jurochnik vor dem Praxislogo an der Glastür

Dass ich mich selbstständig machen würde, wusste ich schon in meiner ersten Anstellung nach der Ausbildung. Ich hatte zu oft eigene Ideen, die sich mit einem festgefahrenen Praxisalltag nicht vereinbaren ließen.

Gesprungen bin ich trotzdem nicht. Ich habe 2017 ein Gewerbe angemeldet und die Selbstständigkeit über Jahre nebenher aufgebaut, während ich in der Anstellung Schritt für Schritt meine Stunden reduzierte. Erst als die Zahlen stabil genug waren und sich die Praxis selbst finanzierte, habe ich den letzten Schritt gemacht.

Von der Anstellung zur eigenen Praxis Die Flächen zeigen schematisch, wie sich meine Arbeitszeit verteilt hat. Die Jahre stehen im richtigen Abstand.
  1. 2012Physiotherapeut, erste Anstellung
  2. 2017eigenes Gewerbe angemeldet, Stunden in der Anstellung schrittweise reduziert
  3. 2021in Räume eingemietet
  4. 2022erste eigene Praxis, im selben Jahr Umzug in eine neue Praxis
  5. 2024Umzug in die neue, größere Praxis in der Rudolfstraße
  6. 2025ganz selbstständig, ohne Anstellung

Das war die richtige Entscheidung, und sie sagt vermutlich mehr über meine Arbeitsweise aus als jede Methodenliste: Ich verändere etwas erst, wenn ich überprüft habe, dass es trägt.

DER ERSTE TERMIN

Wenn Du mit mir arbeiten möchtest.

Der erste Schritt ist ein Telefonat von 30 Minuten, ich rufe Dich zur gebuchten Zeit an. Im ersten Termin in der Praxis untersuche ich Dich und erkläre Dir, was ich sehe. Danach entscheidest Du, ob wir zusammenarbeiten.

Erreichbarkeit

Öffnungszeiten

Bitte komm nicht unangekündigt vorbei.
Dann behandle ich in der Regel gerade und kann Dich nicht empfangen. Bitte vereinbare deshalb vorab einen Termin.

Montag
9 bis 18 Uhr
Dienstag
7:30 bis 18 Uhr
Mittwoch
9 bis 17 Uhr
Donnerstag
9 bis 18:30 Uhr
Freitag
7:30 bis 16 Uhr
Samstag
nach Vereinbarung

Rudolfstraße 10C, 41068 Mönchengladbach-Waldhausen. Kostenlose Parkplätze auf dem Gelände.

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