Was Physiotherapie kann und was sie nicht verspricht – Sebastian Jurochnik bei der fachlichen Einordnung

Die Wahrheit über Physiotherapie, die Sie in keiner Praxisbroschüre lesen

Physiotherapie · Einordnung · Belastbarkeit

Die Wahrheit über Physiotherapie, die Sie in keiner Praxisbroschüre lesen

Was Physiotherapie kann und was sie nicht verspricht: fachliche Einordnung durch Sebastian Jurochnik
Was Physiotherapie kann – und was sie nicht verspricht.

Und die Frage, die Sie sich stattdessen stellen sollten

Es gibt einen Moment, den fast jeder kennt, der über vierzig ist.

Sie stehen im Baumarkt vor der obersten Regalreihe. Früher hätten Sie sich gestreckt. Heute schauen Sie sich kurz um, ob jemand zusieht, und holen sich die Trittleiter. Sie denken darüber nicht weiter nach. Es ist ja nur eine Leiter.

Drei Jahre vorher haben Sie aufgehört, mit Ihrem Sohn Fahrrad zu fahren. Nicht bewusst. Es ergab sich einfach nicht mehr. Ein Jahr davor haben Sie den Tennisverein nicht verlängert, weil die Schulter im Winter immer zickt und der Beitrag sich nicht lohnte.

Keine dieser Entscheidungen fühlte sich wie eine Entscheidung an. Zusammen sind sie eine.

Das ist der Preis des Abwartens. Er wird nie auf einmal fällig. Er wird in kleinen Raten abgebucht, die einzeln so unbedeutend aussehen, dass Sie sie nicht bemerken. Erst die Summe fällt auf, und die fällt meistens dann auf, wenn sie sich nur noch mühsam zurückholen lässt.

Ich schreibe diesen Text, weil ich Ihnen zeigen will, wie Sie den Unterschied erkennen zwischen Beschwerden, bei denen Abwarten völlig richtig ist, und Beschwerden, bei denen Abwarten Sie Jahre kostet. Der Unterschied ist erlernbar. Die meisten Menschen lernen ihn nur zu spät.

Wie ich die Sicherheit der Aussagen kennzeichne

Ich kennzeichne im Folgenden, was durch Studien gestützt ist, was fachlich plausibel ist und was aus meiner Praxiserfahrung stammt. Damit Sie die Aussagen einordnen können, trenne ich zwischen belegten Befunden, plausiblen Zusammenhängen und klinischer Einordnung.

Gut belegt

Durch systematische Übersichtsarbeiten oder belastbare Studien gestützt.

Plausibel

Fachlich begründet, aber nicht als allgemeine Ursache bewiesen.

Klinische Einordnung

Praxiserfahrung ohne kausales Wirkversprechen.

Zuerst das Unangenehme: Was Physiotherapie nicht kann

Bevor ich Ihnen erkläre, wann Sie kommen sollten, erkläre ich Ihnen, wann nicht. Das ist ungewöhnlich für einen Praxistext, und es hat einen Grund: Alles, was danach kommt, können Sie mir nur glauben, wenn ich Ihnen hier nichts verkaufe.

↗ PlausibelPhysiotherapie kann biologische Heilungszeiten nicht beliebig verkürzen. Kein Handgriff, keine Massage und keine Übung garantiert, dass ein gebrochener Knochen schneller zusammenwächst, eine gerissene Sehne ihre Fasern schneller umbaut oder eine Wunde schneller schließt. Für eine allgemeine Beschleunigung dieser Prozesse gibt es keinen belastbaren Beleg. Was Physiotherapie beeinflussen kann, sind Beschwerden, Beweglichkeit, Funktion und der schrittweise Umgang mit Belastung, während die Gewebeheilung ihrem biologischen Verlauf folgt.

Möglichkeiten und Grenzen der Physiotherapie: Belastung dosieren, Funktion aufbauen und keine Heilversprechen geben
Möglichkeiten und Grenzen physiotherapeutischer Unterstützung.

Und es kommt schlimmer.

✓ Gut belegt2006 erschien im British Medical Journal eine Studie mit 198 Menschen mit Tennisellenbogen. Eine Gruppe bekam acht Termine Physiotherapie. Eine bekam eine Kortisonspritze. Eine dritte bekam nichts außer der Erklärung, dass es vergeht, und dem Rat, bestimmte Bewegungen vorerst zu lassen.

Nach sechs Wochen ging es der Physiotherapie-Gruppe deutlich besser als der Abwarte-Gruppe. Nach einem Jahr war dieser Vorsprung weg. In beiden Gruppen war der Ellenbogen bei den allermeisten in Ordnung.

Eine andere Studie ließ Physiotherapeuten zwölf Wochen lang 140 Menschen mit Kniearthrose behandeln, mit Übungen, Massage, Tapes, Mobilisation. Die Vergleichsgruppe bekam ein abgeschaltetes Ultraschallgerät und ein wirkstoffloses Gel, aufgetragen von denselben Therapeuten in denselben Räumen. Nach zwölf Wochen hatten beide Gruppen ungefähr gleich viel weniger Schmerzen.

Eine Metaanalyse von elf randomisierten Studien nach einer primären Knie-Totalendoprothese fand im Durchschnitt keinen klinisch bedeutsamen Zusatznutzen routinemäßiger betreuter Physiotherapie gegenüber einem strukturierten Heimübungsprogramm. Das lässt sich nicht automatisch auf komplizierte Verläufe oder Menschen mit besonderem Rehabilitationsbedarf übertragen.

Das ist die Datenlage meines eigenen Berufs. Ich könnte sie verschweigen. Fast alle tun das.

Und jetzt der Teil, den fast niemand zu Ende liest

◌ Klinische EinordnungDiese Studien lassen sich differenzierter lesen, als es die verkürzte Aussage „Physiotherapie wirkt nicht“ vermuten lässt.

Sehen Sie sich an, was die Abwarte-Gruppe in der Ellenbogen-Studie tatsächlich bekommen hat. Eine Erklärung, was los ist. Die glaubwürdige Zusicherung, dass es vergeht. Und konkrete Anweisungen, welche Bewegungen sie in der Zwischenzeit meiden sollten.

Das ist keine Behandlung im üblichen Sinne, aber auch kein vollständiges Nichtstun: Die Gruppe erhielt Information, Beratung und Hinweise zum Selbstmanagement.

Also fragen Sie sich bitte ehrlich: Wann hat Ihnen zuletzt jemand das gegeben? Zehn Minuten, in denen Ihnen erklärt wurde, was Sie haben, wie lange es dauert, was Sie belasten dürfen, was Sie besser lassen und woran Sie merken würden, dass etwas nicht stimmt?

Die meisten Menschen bekommen stattdessen drei Sätze und ein Rezept. Oder sie googeln nachts um halb zwölf und finden zwölf Diagnosen, von denen drei bedrohlich klingen.

Was diese Studien zeigen: Information, Beratung und ein sinnvoll strukturiertes Selbstmanagement können bereits relevant sein. Ob darüber hinaus betreute Physiotherapie nötig ist, hängt vom Krankheitsbild, vom Verlauf und vom individuellen Unterstützungsbedarf ab.

Eine gute Einschätzung ist jedoch nur der Ausgangspunkt. Wenn ein aktiver Aufbau angezeigt ist, braucht es eine passende Belastungssteuerung und eine regelmäßige Überprüfung. Welche Dauer und Intensität sinnvoll sind, lässt sich aus diesen Studien nicht allgemein ableiten.

Ein möglicher Fehler ist, über längere Zeit ohne fachliche Einordnung zu bleiben und dabei Anpassungen vorzunehmen, die Aktivität und Belastbarkeit zunehmend einschränken.

Wie sich langes Abwarten auf den Alltag auswirken kann

↗ PlausibelDie Folgen entstehen nicht nur im Gewebe. Sie können auch darin liegen, wie Sie sich wegen der Beschwerden bewegen, welche Aktivitäten Sie vermeiden und wie sich Ihre Belastbarkeit dadurch verändert.

Ein möglicher Verlauf: Ihre Schulter zwickt beim Überkopfheben. Sie heben zunächst anders – für kurze Zeit kann das sinnvoll sein. Bleibt die Bewegung jedoch dauerhaft eingeschränkt, können Unsicherheit, Vermeidung und eine geringere Belastbarkeit hinzukommen.

Ihr Rücken meldet sich beim Joggen. Sie joggen nicht mehr und bewegen sich im Alltag allmählich weniger. Die Beschwerden müssen dadurch nicht verschwinden; zugleich kann Ihre allgemeine Belastbarkeit abnehmen.

Ihr Knie tut nach dem Wandern weh. Sie wandern kürzere Strecken, dann flachere, und vermeiden schließlich Wege, die früher selbstverständlich waren. Das ist kein zwangsläufiger Verlauf, aber ein Muster, das eine fachliche Einordnung sinnvoll machen kann.

Keine einzelne Anpassung muss in dem Moment wie ein Verlust wirken. Wenn sich jedoch immer mehr Aktivitäten verkleinern, kann der Weg zurück mit der Zeit aufwendiger werden.

✓ Gut belegtBei chronischen oder neurologischen Erkrankungen stellt sich eine andere Frage: nicht nur, ob Beschwerden von selbst abklingen, sondern ob Funktion gezielt erhalten oder verbessert werden kann. Eine kleine randomisierte Studie mit 40 ausgewerteten Menschen mit chronischer Multipler Sklerose fand nach acht Wochen Physiotherapie eine Verbesserung der Mobilität gegenüber einer Phase ohne Therapie. Die Autoren hielten es jedoch für möglich, dass der Effekt nur wenige Wochen über die Behandlung hinaus anhielt. Bei Parkinson zeigte eine Cochrane-Auswertung von 39 Studien mit 1.827 Teilnehmenden kleine kurzfristige Verbesserungen unter anderem bei Gehgeschwindigkeit, Gehstrecke und Gleichgewicht. Die Studien waren überwiegend kurz und von begrenzter Qualität; ein Vorteil bei Stürzen oder Lebensqualität war nicht nachweisbar.

Die Studien beantworten unterschiedliche Fragen bei unterschiedlichen Erkrankungen. Aus ihnen lässt sich keine einfache Grenze zwischen „selbstheilend“ und „nicht selbstheilend“ ableiten.

Bei einem typischen Tennisellenbogen kann Abwarten für viele Menschen vertretbar sein. Bei anhaltendem Funktionsverlust ist eine fachliche Abklärung sinnvoll, damit behandelbare Ursachen und Risiken nicht übersehen werden.

Möglicher Kreislauf aus Beschwerden, vorsichtigerer Bewegung, weniger Aktivität und sinkender Belastbarkeit
Wenn Schonung und Unsicherheit den Alltag schrittweise verändern.

Der Selbsttest

◌ Klinische EinordnungLesen Sie die folgenden Sätze und zählen Sie mit, wie viele auf Sie zutreffen. Die Anzahl ist keine Diagnose und keine wissenschaftlich validierte Schwelle, sondern eine Orientierung für die Frage, ob eine fachliche Einordnung sinnvoll sein könnte.

  • Beschwerden länger als sechs WochenIhre Beschwerden haben sich in dieser Zeit nicht klar gebessert.
  • Beschwerden kehren wiederSie kennen sie bereits; sie treten alle paar Monate erneut auf.
  • Aktivität wurde reduziertSie haben in den letzten zwei Jahren mindestens eine bedeutsame Aktivität aufgegeben oder reduziert.
  • Bewegung wurde verändertSie führen bestimmte Bewegungen bewusst anders aus als früher.
  • Unsicherheit führt zu VermeidungSie wissen nicht sicher, was Sie sich zutrauen dürfen, und vermeiden im Zweifel.
  • ResignationSie sagen Sätze wie „Das ist halt das Alter“ oder „Damit habe ich mich abgefunden“.

Bei null bis eins kann – sofern keine Warnzeichen bestehen – ein beobachtendes Vorgehen mit möglichst normaler, verträglicher Bewegung sinnvoll sein. Wenn sich die Beschwerden verschlechtern, neue Symptome hinzukommen oder nach weiteren vier Wochen nicht bessern, lassen Sie sie ärztlich abklären.

Bei zwei oder mehr Punkten bedeutet das nicht, dass Ihr Körper nicht mehr selbst heilen kann. Mehrere zutreffende Punkte können jedoch darauf hinweisen, dass Beschwerden bereits Ihren Alltag, Ihre Aktivität oder Ihr Vertrauen in Bewegung beeinflussen. Dann kann eine fachliche Einordnung und – je nach Befund – ein strukturierter Plan sinnvoll sein.

Sechs Hinweise, wann eine fachliche Einordnung von Beschwerden sinnvoll werden kann
Orientierungshilfe: Mehrere Signale können eine fachliche Einordnung sinnvoll machen.

Warum Sie zu mir vermutlich nicht kommen sollten

Ich arbeite als Privatpraxis ohne Kassenzulassung. Sie zahlen selbst oder über Ihre private Versicherung. Wenn Sie eine Verordnung mit sechs Terminen abarbeiten wollen, sind Sie bei mir falsch, und das meine ich ohne jede Wertung.

Wenn Sie einen Termin suchen, an dem Sie zwanzig Minuten liegen und jemand knetet, während Sie an etwas anderes denken, sind Sie ebenfalls falsch. Das gibt es günstiger und näher an Ihrer Wohnung.

Und wenn Sie eine Behandlung wollen, nach der es Ihnen kurz besser geht und in acht Wochen wieder genauso, kann ich Ihnen mehrere Adressen nennen.

Wofür Sie kommen sollten

Nicht für ein Gespräch. Gespräche haben Sie vermutlich genug geführt.

Sie kommen, weil Sie etwas zurückwollen, das Sie in den letzten Jahren abgegeben haben. Die Überkopfbewegung. Die zwölf Kilometer am Stück. Das Treppenhaus ohne Pause auf dem Absatz. Das Fahrrad neben Ihrem Kind. Darum geht es, und daran wird gearbeitet, nicht darüber geredet.

◌ Klinische EinordnungIm ersten Termin ordnen wir Ihre Beschwerden und funktionellen Einschränkungen im Rahmen der physiotherapeutischen Befunderhebung ein. Wir betrachten, welche Anpassungen Sie vorgenommen haben und welche davon heute noch hilfreich sind. Am Ende wissen Sie, welches Ziel realistisch ist und woran wir erkennen, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

Was ich Ihnen nicht sage, ist eine Wochenzahl. Wer Ihnen bei einem Problem, das über Jahre gewachsen ist, im ersten Termin eine Dauer nennt, rät. Zu viele Faktoren entscheiden mit: wie lange der Zustand besteht, wie Sie im Alltag belastet sind, wie schnell Ihr Gewebe auf Reize reagiert, wie konsequent Sie zwischen den Terminen arbeiten.

Was Sie stattdessen bekommen, ist ein fester Überprüfungspunkt. Nach den ersten vier bis sechs Terminen setzen wir uns hin und prüfen an denselben Kriterien, die wir am Anfang festgelegt haben, ob sich etwas bewegt hat. Bewegt sich etwas, machen wir weiter, und Sie wissen genau, warum. Bewegt sich nichts, ändern wir den Ansatz oder ich sage Ihnen, dass Sie woanders besser aufgehoben sind. Was hier nicht passiert, ist ein Programm, das weiterläuft, weil es einmal begonnen wurde.

Fortschritt im Alltag anhand konkreter Ziele und Überprüfungspunkte beurteilen
Fortschritt zeigt sich nicht nur am Schmerz, sondern auch an konkreten Alltagszielen.

Danach beginnt die eigentliche Arbeit. Je nach Befund können symptomorientierte Maßnahmen und ein aktiver Belastungsaufbau unterschiedlich gewichtet werden und sich im Verlauf überlappen.

Zwei mögliche Bausteine: Beschwerden handhabbar machen und Belastbarkeit schrittweise aufbauen
Zwei Bausteine, deren Gewichtung sich im Verlauf verändern kann.

Wenn Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen den Einstieg erschweren, können symptomorientierte Maßnahmen helfen, Bewegung zunächst besser handhabbar zu machen. Manuelle Techniken können dabei ein Baustein sein; sie ersetzen aktives Üben nicht. Häufigkeit und Dauer richten sich nach Befund, Reaktion und vereinbarten Zielen.

Eine kurzfristige Symptomverbesserung baut nicht automatisch Belastbarkeit auf. Deshalb beurteilen wir Fortschritt nicht nur am Schmerz, sondern auch daran, was im Alltag wieder möglich wird. Aus den Studien weiter oben lässt sich jedoch kein für alle Menschen verpflichtendes Zwei-Phasen-Modell ableiten.

↗ PlausibelEin wichtiger Baustein ist der schrittweise aktive Aufbau. Belastbarkeit lässt sich über passend dosierte und regelmäßig angepasste Anforderungen trainieren. Zu Beginn kann eine engere Begleitung sinnvoll sein; später werden die Abstände größer, wenn Sie die Belastung zunehmend selbst steuern können.

Was Sie über Jahre verloren haben, kommt nicht in neunzig Minuten zurück. Fortschritt entsteht meist durch wiederholte, passend dosierte Reize und eine regelmäßige Überprüfung über einen angemessenen Zeitraum.

◌ Klinische EinordnungNach dem Erreichen Ihrer Ziele entscheiden wir gemeinsam, ob Sie selbstständig weitermachen oder vorübergehend weitere Überprüfungstermine sinnvoll sind. Regelmäßige Folgetermine sind kein Automatismus: Jeder Termin sollte ein klares Ziel haben und erneut begründet werden.

Ob eine einmalige Einschätzung ausreicht oder eine begleitete Phase sinnvoll ist, lässt sich nicht aus der Punktzahl des Selbsttests ableiten. Entscheidend sind Befund, Ziele, Verlauf und Ihre Fähigkeit, die nächsten Schritte selbstständig umzusetzen.

Der nächste Schritt

Schreiben Sie mir über das Kontaktformular auf sebastian-jurochnik.de/kontakt/, was Sie haben und seit wann. Wenn Sie zeitlich einigermaßen flexibel sind, bekommen Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen einen Termin.

Die Praxis liegt in der Rudolfstraße 10C in 41068 Mönchengladbach-Waldhausen. Parkplätze sind direkt vor der Tür und kostenlos.

Und wenn Sie diesen Text bis hierhin gelesen haben, aber jetzt doch die Seite schließen und nichts tun: Setzen Sie sich bitte wenigstens eine Erinnerung auf vier Wochen. Wenn dann noch dieselben Beschwerden bestehen, lassen Sie sie bitte fachlich einordnen.

Dieser Text dient ausschließlich der Information und der allgemeinen Aufklärung über die wissenschaftliche Studienlage. Er stellt keine Diagnose, keine Heilaussage und keine Behandlungsempfehlung für den Einzelfall dar. Der beschriebene Selbsttest ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine Untersuchung. Ich verfüge nicht über eine sektorale Heilpraktikererlaubnis und übe keine Heilkunde aus. Bei anhaltenden, plötzlich auftretenden oder unklaren Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Verwendete Studien

  1. Bisset L, Beller E, Jull G, Brooks P, Darnell R, Vicenzino B. Mobilisation with movement and exercise, corticosteroid injection, or wait and see for tennis elbow: randomised trial. BMJ. 2006;333:939.
  2. Bennell KL et al. Efficacy of physiotherapy management of knee joint osteoarthritis: a randomised, double blind, placebo controlled trial. Ann Rheum Dis. 2005;64(6):906–912.
  3. Chaudhry YP et al. Not All Patients Need Supervised Physical Therapy After Primary Total Knee Arthroplasty: A Systematic Review and Meta-Analysis. Cureus. 2023;15(2):e35232.
  4. Wiles CM et al. Controlled randomised crossover trial of the effects of physiotherapy on mobility in chronic multiple sclerosis. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2001;70(2):174–179.
  5. Tomlinson CL et al. Physiotherapy versus placebo or no intervention in Parkinson’s disease. Cochrane Database Syst Rev. 2013;(9):CD002817.


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