Sebastian JurochnikPhysiotherapie · Personal Training
Personal Training in Mönchengladbach: Sebastian Jurochnik korrigiert die Fußstellung einer Kundin beim Kettlebell-Kreuzheben

Hilft Krafttraining bei chronischen Rückenschmerzen?

Rücken · Krafttraining · Studienlage

Hilft Krafttraining bei chronischen Rückenschmerzen?

Eine Frau hebt eine Kettlebell vom Kunstrasen, ein Physiotherapeut zeigt ihr mit der Hand die Bewegungsrichtung
Symbolbild: Kreuzheben mit der Kettlebell und Anleitung.

Der Rücken meldet sich seit Monaten, morgens beim Aufstehen und nach einer langen Autofahrt. Die einen raten Dir zur Schonung, die anderen zum Krafttraining. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 hat zehn Studien zu genau dieser Frage zusammengefasst.

Ich habe sie mit der übrigen Studienlage verglichen. Hier steht, was dabei herauskam und wo die Ergebnisse wackeln. Am Ende zeige ich Dir, wie Du sinnvoll anfangen kannst und wann Du vorher ärztlich abklären lassen solltest.

Wie ich die Sicherheit der Aussagen kennzeichne

Ich kennzeichne im Folgenden, was Übersichtsarbeiten und Leitlinien stützen, was fachlich plausibel ist und was aus meiner Praxis stammt.

Gut belegt

Durch systematische Übersichtsarbeiten oder Leitlinien gestützt.

Plausibel

Fachlich begründet, aber nicht als allgemeine Ursache bewiesen.

Klinische Einordnung

Praxiserfahrung ohne kausales Wirkversprechen.

Wie viele Menschen haben chronische Rückenschmerzen?

Gut belegt Mehr als jede siebte erwachsene Person in Deutschland. In der Studie BURDEN 2020 des Robert Koch-Instituts gaben 15,5 Prozent der 5.009 Befragten an, seit mindestens drei Monaten fast täglich Rückenschmerzen zu haben. Rückenschmerzen irgendwann in den letzten zwölf Monaten hatten 61,3 Prozent. Veröffentlicht hat das Team um Elena von der Lippe die Zahlen 2021 im Journal of Health Monitoring.

Weltweit sieht es ähnlich aus. 2020 hatten rund 619 Millionen Menschen Schmerzen im unteren Rücken. Keine andere Erkrankung kostet weltweit so viele Lebensjahre mit gesundheitlichen Einschränkungen, so die Auswertung der Global Burden of Disease Study von 2023 in The Lancet Rheumatology.

Was bedeutet „chronisch unspezifisch“?

Gut belegt Der Schmerz besteht seit mehr als zwölf Wochen, und es gibt keinen klaren Hinweis auf eine bestimmte Ursache, die gezielt behandelt werden müsste, etwa einen Bruch oder eine Entzündung. So definiert es die Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz von 2017.

Diese Leitlinie gilt laut leitlinien.de nicht mehr und wird gerade überarbeitet. Ich zitiere sie trotzdem, weil die neue Fassung noch nicht erschienen ist.

Erklärt ein auffälliges MRT meine Schmerzen?

Gut belegt Oft nicht. Viele Befunde, die im Bericht bedrohlich klingen, finden sich auch bei Menschen ohne jeden Rückenschmerz. Waleed Brinjikji und Kollegen haben dazu 33 Studien mit 3.110 beschwerdefreien Menschen ausgewertet (American Journal of Neuroradiology, 2015). Bandscheibenvorwölbungen hatten 30 Prozent der 20-Jährigen und 84 Prozent der 80-Jährigen. Alterungszeichen an den Bandscheiben fanden sich bei 37 Prozent der 20-Jährigen und bei 96 Prozent der 80-Jährigen.

Die Autoren schreiben, dass viele dieser Veränderungen wahrscheinlich zum normalen Altern gehören und nicht mit Schmerz zusammenhängen. Ein Befund im Bild ist deshalb ein Ausgangspunkt. Ob er mit Deinem Schmerz zu tun hat, zeigt erst die Untersuchung. Warum Schmerz nicht automatisch Schaden bedeutet, erkläre ich ausführlicher im Beitrag Rückenschmerzen, die immer wiederkommen.

Was hat die neue Übersichtsarbeit untersucht?

Gut belegt Ob Krafttraining bei chronischem unspezifischem Kreuzschmerz den Schmerz, die Einschränkung im Alltag und die Lebensqualität verbessert. Álvaro-José Rodríguez-Domínguez und Kollegen aus Spanien haben dafür im April 2025 vier große Studiendatenbanken durchsucht. Sie fanden zehn randomisierte kontrollierte Studien mit zusammen 434 Erwachsenen. Randomisiert heißt: Wer trainiert und wer in die Vergleichsgruppe kommt, entscheidet das Los. Erschienen ist die Arbeit 2025 in der Zeitschrift Disability and Rehabilitation.

Plausibel Schaut man sich die eingeschlossenen Studien einzeln an, trainierten die Teilnehmenden meist 8 bis 12 Wochen lang. Manche Gruppen trainierten an Geräten für die Rückenstrecker, andere mit freien Gewichten oder in der Gruppe. Die Vergleichsgruppen bekamen meist keine Behandlung oder standen auf einer Warteliste, nur einzelne Studien verglichen mit einem anderen Training.

Für die Einordnung zählt das. Gegen Nichtstun fällt ein Vergleich fast immer deutlicher aus als gegen eine andere Behandlung. Im Cochrane-Review, auf das ich weiter unten eingehe, war der Vorteil von Bewegungstherapie beim Schmerz gegen andere konservative Behandlungen deutlich kleiner als gegen keine Behandlung.

Eine Frau trainiert am Gerät für die Rückenstrecker mit verschränkten Armen, ein Physiotherapeut gibt Hilfestellung an der SchulterEine Frau zieht am Latzug, ein Physiotherapeut korrigiert die Führung ihres Ellbogens
Symbolbilder: Training an Geräten, hier für die Rückenstrecker und am Latzug. Geräte wurden auch in mehreren der ausgewerteten Studien genutzt.

Was kam dabei heraus?

Gut belegt Mit Krafttraining ging der Schmerz deutlich stärker zurück als in den Vergleichsgruppen. Nur dieser Effekt war laut den Autoren groß genug, dass Betroffene ihn im Alltag spüren.

Die Autoren geben die Unterschiede als standardisierte Mittelwertdifferenz an, kurz SMD. Damit lassen sich Studien vergleichen, die mit verschiedenen Fragebögen gemessen haben. Ab etwa 0,8 gilt ein Unterschied als groß. Beim Schmerz lag er bei 1,15.

Bei der Einschränkung im Alltag lag die SMD bei 2,76. Das klingt noch größer. Die Schwelle, ab der Betroffene den Unterschied merken, erreichte dieser Wert laut den Autoren trotzdem nicht. Wie sie das berechnet haben, steht nur im kostenpflichtigen Volltext.

Bei der Lebensqualität widersprechen sich zwei Fassungen der Zusammenfassung. Die Fassung in der Datenbank PubMed meldet eine statistische Verbesserung (SMD 0,82), die Fassung in der Physiotherapie-Datenbank PEDro keinen Unterschied. Einig sind sich beide darin, dass der Effekt nicht spürbar groß war.

Die Sicherheit der Ergebnisse bewerten die Autoren nach dem GRADE-System für alle drei Bereiche als moderat. Moderat heißt: Der wahre Effekt liegt wahrscheinlich in der Nähe des gemessenen, er kann aber auch deutlich davon abweichen.

Wie belastbar sind die Ergebnisse?

Plausibel Die Richtung halte ich für glaubwürdig, die Größe für überschätzt. Die Studien waren klein, im Schnitt 43 Teilnehmende. Die Vergleichsgruppen wurden meist gar nicht behandelt. Eine SMD von 2,76 ist für eine Trainingsstudie ungewöhnlich hoch, und ohne Volltext lässt sich nicht prüfen, woher sie kommt.

Gut belegt Für die Richtung spricht ein viel größerer Datensatz. Jill Hayden und Kollegen haben 2021 im Cochrane-Review 249 Studien zu Bewegungstherapie bei chronischem Kreuzschmerz ausgewertet. Gegenüber keiner Behandlung, üblicher Versorgung oder Placebo sank der Schmerz um 15,2 Punkte auf einer Skala von 0 bis 100. Ab 15 Punkten werteten die Autoren einen Unterschied als spürbar. Bei der Einschränkung im Alltag lag der Effekt mit 6,8 Punkten unter ihrer Schwelle von 10 Punkten. Gegenüber anderen konservativen Behandlungen fiel der Vorteil beim Schmerz mit 9,1 Punkten kleiner aus.

Beide Arbeiten zeigen dasselbe Muster. Training senkt den Schmerz im Mittel spürbar, die Einschränkung im Alltag bessert sich weniger deutlich. Wie stark es bei Dir wirkt, sagen Mittelwerte nicht.

Ist Krafttraining die beste Übungsform?

Gut belegt Das lässt sich nach heutigem Stand nicht sagen. In einer Netzwerk-Metaanalyse mit 217 Studien und 20.969 Teilnehmenden schnitten Pilates, McKenzie-Therapie und Functional Restoration beim Schmerz am besten ab (Hayden et al. 2021, Journal of Physiotherapy). Ihr Rat an Betroffene: die Übungen machen, die ihnen Spaß machen, damit sie dabeibleiben.

Rubén Fernández-Rodríguez und Kollegen kamen 2022 mit 118 Studien und 9.710 Teilnehmenden zu einem ähnlichen Bild (Journal of Orthopaedic and Sports Physical Therapy). Fast alle Übungsformen wirkten besser als keine Behandlung. Gegen die Einschränkung im Alltag lagen Pilates, Krafttraining und rumpfbezogene Übungen vorn.

Plausibel Krafttraining ist eine gute Wahl, wenn es Dir liegt. Wer lieber Pilates macht, liegt nach der Studienlage ebenso richtig.

Ein Physiotherapeut führt die Hüfte einer Frau bei einer Drehübung am Seilzug
Symbolbild: Übung am Seilzug mit Anleitung.

Soll ich meinen Rücken schonen?

Gut belegt Nein. Bettruhe soll bei nicht-spezifischem Kreuzschmerz laut Leitlinie nicht angewendet werden, und Betroffenen soll davon abgeraten werden. Empf. 5-3 · A Bewegungstherapie soll dagegen die primäre Behandlung bei chronischem Kreuzschmerz sein, zusammen mit Schulung nach verhaltenstherapeutischen Grundsätzen. Empf. 5-5 · A

Beide Empfehlungen stammen aus der Nationalen VersorgungsLeitlinie von 2017 und haben dort den höchsten Empfehlungsgrad.

Darf der Rücken beim Heben rund werden?

Plausibel Nach der bisherigen Datenlage ja. Nic Saraceni und Kollegen haben 2020 im Journal of Orthopaedic and Sports Physical Therapy elf Studien dazu ausgewertet. Neun davon fanden keinen Unterschied darin, wie stark Menschen mit und ohne Rückenschmerzen den unteren Rücken beim Heben beugen. Menschen mit Rückenschmerzen hoben im Schnitt sogar mit etwas weniger Beugung. Eine stärkere Rundung war in diesen Daten kein Risikofaktor für Rückenschmerzen. Die Autoren stufen die Qualität der Studien allerdings als niedrig ein.

Klinische Einordnung Im Training achte ich auf eine Technik, mit der Du die Last kontrollierst. Eine perfekt gerade Wirbelsäule ist dafür nach dieser Datenlage keine Voraussetzung.

Wie kannst Du mit Krafttraining anfangen?

Gut belegt Regelmäßig und mit langsam steigender Last. In der Auswertung von Fernández-Rodríguez und Kollegen hatten die wirksamsten Programme mindestens ein bis zwei Einheiten Pilates oder Krafttraining pro Woche, und die einzelnen Einheiten dauerten weniger als 60 Minuten.

  1. Trainiere mindestens ein- bis zweimal pro Woche.
  2. Halte die Einheiten unter 60 Minuten.
  3. Steigere die Last langsam. Mehr Gewicht kommt erst, wenn die Übung sauber gelingt.
  4. Wähle Übungen, die Dir Spaß machen, damit Du dabeibleibst.
Eine Frau stützt sich nach einem Satz mit den Händen auf die Knie, ein Physiotherapeut kniet daneben und bespricht mit ihr die Belastung
Symbolbild: Pause nach einem Satz. Danach besprechen wir, ob die Last passt.

Welche Übungen zu welchem Beschwerdemuster passen, habe ich im Beitrag Übungen bei Rückenschmerzen sortiert.

Gut belegt Muskelkater am Anfang ist häufig. Im Cochrane-Review waren die meisten unerwünschten Wirkungen von Bewegungstherapie kleine Beschwerden wie Muskelkater.

Klinische Einordnung Meine Faustregel: Am nächsten Morgen ist der Rücken nicht schlechter als vor dem Training. Die Regel lehnt sich an das Schmerzmonitoring-Modell an, mit dem Studien zu Beschwerden an der Achillessehne gearbeitet haben (Silbernagel et al. 2007, American Journal of Sports Medicine). Für Rückenschmerzen ist sie nicht eigens untersucht. Wenn Dein Bein taub wird oder an Kraft verliert, hörst Du auf und lässt das ärztlich abklären.

Wann solltest Du ärztlich abklären lassen?

Gut belegt Bevor Du mit dem Training anfängst, wenn eines dieser Warnzeichen auftritt. Die Liste folgt der Nationalen VersorgungsLeitlinie von 2017.

Sofort, notfallmäßig ärztlich abklären lassen, notfalls in der Notaufnahme:

  • Taubheit an Gesäß, Damm oder Genitalien
  • plötzliche Probleme, Wasser oder Stuhl zu halten oder zu lassen
  • Lähmung oder Taubheit im Bein, die zunimmt

Zeitnah ärztlich abklären lassen:

  • Fieber, Schüttelfrost oder starke Schmerzen in der Nacht
  • eine Krebserkrankung in der Vorgeschichte oder ungewollter Gewichtsverlust
  • Schmerzen nach einem Unfall oder Sturz, bei Osteoporose schon nach einem kleinen Anlass wie Husten oder Heben
  • Schmerzen seit mehr als zwölf Wochen, die vor dem 45. Lebensjahr begonnen haben, mit Morgensteifigkeit von mindestens 30 Minuten, die bei Bewegung besser wird

Einzelne Warnzeichen sind für sich genommen wenig aussagekräftig. Die Leitlinie betont, dass erst das Gesamtbild eine Einschätzung erlaubt. Die gehört in ärztliche Hände.

Wie ich in meiner Praxis damit umgehe

Ein Physiotherapeut hockt neben einer Frau an der Beinpresse und beobachtet die Bewegung
Symbolbild: Training an der Beinpresse in meiner Praxis.

Ich bin seit 2012 Physiotherapeut. Der erste Termin dauert 45 bis 60 Minuten. Wir beginnen mit einem Gespräch, danach kommt der Befund, und am Ende steht ein Plan. Die schmerzhafte Stelle ist ein Ausgangspunkt. Ich prüfe, womit sie zusammenhängt, und teste vor und nach der Behandlung, damit Du siehst, was sich verändert. Kraft und Beweglichkeit halte ich dabei mit Messgeräten fest, damit wir den Verlauf in Zahlen vergleichen können.

Wenn Beschwerden im Vordergrund stehen, behandle ich zuerst, damit Dein Körper eine Basis für Belastung hat. Danach kommt das Training. Alle Termine hast Du bei mir selbst. Wie lange eine Behandlung insgesamt dauert, kann ich Dir vorher nicht seriös sagen.

Behandlung mit ärztlicher Verordnung. Ein Privatrezept reicht.

Im Personal Training geht es ausschließlich ums Training. Behandelt wird auch dort nur mit Verordnung.

Für wen das nichts ist: Wenn Du eine Behandlung suchst, bei der Du Dich hinlegst und zwischen den Terminen nichts tust, bist Du bei mir falsch. Die Teilnehmenden in den Studien oben haben über Wochen regelmäßig trainiert, und darauf baue ich auch.

Wenn Du das willst: Meine Privatpraxis liegt in der Rudolfstraße 10C in Mönchengladbach-Waldhausen, kostenlose Parkplätze gibt es direkt vor der Tür. Komm bitte nicht unangekündigt vorbei, in der Regel behandle ich gerade und kann Dich nicht empfangen. Wenn Du zeitlich flexibel bist, finden wir meist innerhalb von zwei Wochen einen Termin.

Der erste Schritt ist ein Telefonat von 30 Minuten. Ich rufe Dich zur gebuchten Zeit an. Im Telefonat klären wir, ob mein Angebot zu Deinem Anliegen passt und was es kostet.

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Lieber erst schreiben? Dann nutz das Kontaktformular. Wie der erste Termin abläuft, steht auf der Seite Physiotherapie bei Rückenschmerzen in Mönchengladbach.

Häufige Fragen

Hilft Krafttraining bei chronischen Rückenschmerzen?

Es kann helfen. In einer Übersichtsarbeit mit zehn Studien und 434 Erwachsenen ging der Schmerz mit Krafttraining spürbar stärker zurück als in den Vergleichsgruppen, die meist gar nicht behandelt wurden (Rodríguez-Domínguez et al. 2025). Die Sicherheit der Ergebnisse ist moderat, die Studien waren klein.

Wie oft sollte ich bei Rückenschmerzen trainieren?

Die wirksamsten Programme hatten mindestens ein bis zwei Einheiten pro Woche, jeweils unter 60 Minuten (Fernández-Rodríguez et al. 2022). Regelmäßigkeit über mehrere Wochen zählt mehr als einzelne harte Einheiten.

Ist Krafttraining besser als Pilates?

Das ist nicht belegt. In großen Vergleichen lag Pilates beim Schmerz oft vorn, Krafttraining gehörte bei der Einschränkung im Alltag zu den wirksamsten Formen. Die Autoren raten, die Übungsform zu wählen, die Dir Spaß macht, damit Du dabeibleibst.

Ist Schmerz beim Training ein schlechtes Zeichen?

Nicht automatisch. Muskelkater ist am Anfang häufig. Meine Faustregel ist, dass der Rücken am nächsten Morgen nicht schlechter ist als vor dem Training. Bei Taubheit oder Kraftverlust im Bein hörst Du auf und lässt das ärztlich abklären.

Brauche ich bei Rückenschmerzen ein MRT?

Das entscheidet Deine Ärztin oder Dein Arzt. Die Leitlinie von 2017 rät bei akuten Kreuzschmerzen ohne Warnzeichen von Bildgebung ab und empfiehlt, erst bei anhaltenden Beschwerden nach vier bis sechs Wochen trotz Behandlung die Frage neu zu prüfen. Viele Befunde im MRT finden sich auch bei Menschen ohne Schmerzen.

Brauche ich für Physiotherapie ein Rezept?

Ja. Behandeln darf ich nur mit ärztlicher Verordnung, ein Privatrezept reicht. Für das Personal Training brauchst Du keine Verordnung, behandelt wird auch dort nur mit Verordnung.

Quellen

Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Ich verfüge über keine sektorale Heilpraktikererlaubnis und übe keine Heilkunde aus. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an Deine Ärztin oder Deinen Arzt.


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