ÜBER MICH
Warum ich selten dort anfange, wo es weh tut.
Ich bin seit über zehn Jahren Physiotherapeut und führe meine eigene Praxis in Mönchengladbach. Was mich an dieser Arbeit fasziniert, ist nicht eine einzelne Technik, sondern die Frage dahinter: Warum reagiert ein Körper auf eine bestimmte Weise? Diese Frage entstand nicht in einer Fortbildung, sondern in den Fällen, in denen ich nicht weiterkam.
Systemisch denken
Der Körper ist kein Puzzle aus Einzelteilen. Er ist ein Netzwerk.
Bewegung verändert das Nervensystem. Belastung beeinflusst Regeneration. Frühere Verletzungen verändern Strategien. Genau deshalb lohnt sich ein Blick über die schmerzhafte Stelle hinaus – ohne den Boden solider Physiotherapie zu verlassen.
Bewegung
Bewegungsmuster verändern die Belastungsverteilung und zeigen, welche Strategie Dein Körper im Alltag oder Sport bevorzugt.
Nervensystem
Sinnesinformationen, Schutzreaktionen und motorische Kontrolle beeinflussen, wie sicher, koordiniert und kraftvoll Bewegung gelingt.
Regulation
Schlaf, Stress und Regeneration prägen, wie gut Dein Körper Belastung verarbeitet und auf Training oder Therapie reagiert.
Belastbarkeit
Entscheidend ist nicht nur, ob eine Bewegung möglich ist. Wichtig ist auch, wie gut sie sich dosieren und im Alltag zuverlässig wiederholen lässt.
Mein Arbeitsmodell
Eine Behandlung sieht mehr als eine Ebene.
Ich betrachte nicht nur Muskeln und Faszien. Auch Knochen, Wirbelsäulensegmente, Nervenverläufe, Dermatome, Akupunkturmeridiane und Reflexzonen können Hinweise geben. Jede Ebene zeigt etwas anderes über Spannung, Beweglichkeit, Reizverarbeitung und körperliches Erleben. Zusammengenommen entsteht ein Bild, an dem ich meine Arbeit ausrichte.
Von der Oberfläche zur Muskulatur.
Die Betrachtung beginnt an der Oberfläche und führt zur Muskulatur und zum verbindenden Fasziengewebe. So lassen sich Spannungsverhältnisse, Bewegungsräume und lokale Belastungsmuster räumlich einordnen.
Knochen und Wirbelsäulensegmente.
Knochen und Wirbelsäulensegmente bilden die tragende Orientierung. Im Zusammenspiel mit Muskulatur und Faszien werden Haltung, Belastung und Beweglichkeit als zusammenhängendes System sichtbar.
Nervenverläufe einordnen.
Nervenverläufe ergänzen das strukturelle Bild. Sie geben Hinweise darauf, wie Empfindungen oder Beschwerden entlang anatomischer Bahnen zusammenhängen können.
Dermatome und Reflexzonen.
Dermatome ordnen Hautareale bestimmten Wirbelsäulensegmenten zu. Reflexzonen erweitern diese Perspektive und helfen, lokale Beobachtungen mit wiederkehrenden Mustern im gesamten Körperzusammenhang in Beziehung zu setzen.
Meridianverläufe ergänzend einordnen.
Akupunkturmeridiane eröffnen eine weitere Sicht auf funktionelle Zusammenhänge. Ihre Linien- und Punktverläufe werden ergänzend zu strukturellen, neurologischen und segmentalen Beobachtungen einbezogen.
Was wir erleben, zeigt sich auch im Körper.
Emotionen, innere Anspannung und persönliche Belastungen können sich in Atmung, Körperhaltung, Muskeltonus und Wahrnehmung widerspiegeln. Auch diese individuelle Erlebensebene fließt achtsam in das Gesamtbild ein.
Das Gesamtbild
Kein einzelnes Bild erzählt alles.
Die sechs Perspektiven ergänzen einander. Welche davon gerade wichtig ist, hängt vom Menschen und von der jeweiligen Situation ab.
- 01Strukturelle EbeneMuskulatur · Faszien
- 02Tragende StrukturenKnochen · Wirbelsäulensegmente
- 03Neurologische EbeneNervenverläufe
- 04Segmentale EbeneDermatome · Reflexzonen
- 05AkupunkturmeridianeLinien- und Punktverläufe
- 06Emotionale EbeneErleben · Spannung · Wahrnehmung
DER ERSTE TERMIN
Eine präzise Untersuchung schafft eine klare Richtung.
Ich prüfe, welche Zusammenhänge für Deine Beschwerden relevant sind. Danach besprechen wir, welche Behandlung zu Deinem Befund passt.

