Radsport · Vorbereitung · Kitzbühel
Kilometer 133,41

„Möchtest du einsteigen – oder auf eigene Faust, ohne Begleitung und ohne Verpflegungsstationen, allein nach Kitzbühel fahren?“
Der Mann, der diese Frage stellt, sitzt auf dem Beifahrersitz des Besenwagens. Es ist der 6. September 2026, kurz nach der Mitte des Kitzbüheler Radmarathons, vierter Anstieg. Der Mann, an den sie gerichtet ist, heißt Christian. Hinter Christian liegen 133,41 Kilometer und 2.296 Höhenmeter. Vor ihm liegt eine Kontrollstelle, die er ganz knapp nicht mehr im Zeitlimit erreichen wird.
Christian beschreibt den Moment so:
„Völlige Leere und totale Enttäuschung. Tränen der Enttäuschung und einen Kloß im Hals. Scheiße, das war es jetzt?“
Das ist das Ende der Geschichte. Ich fange trotzdem damit an, weil alles, was davor passiert ist, dadurch erst interessant wird. Und weil das, was danach passiert ist, mich als Therapeuten mehr gelehrt hat als jedes Lehrbuch der letzten Jahre.
Es begann mit einem Klick, über den er nicht nachgedacht hat
Herbst 2025. Er scrollt durch Instagram, stößt auf einen Artikel des Rennrad-Magazins, darin eine Verlosung: ein Startplatz beim Kitzbüheler Radmarathon 2026.
„Ohne mir großartig Gedanken zu machen, habe ich an der Verlosung teilgenommen.“
Christian gewinnt.
Jetzt macht er sich Gedanken.
Christian fährt Rad, seit er sich erinnern kann. Als Jugendlicher Mountainbike rund um Mönchengladbach, mit fünfzehn Downhill im Urlaub in Fiss, dann seit vielen Jahren Rennrad – in den letzten zehn Jahren mit deutlich gestiegener Intensität. Im Sommer 2025 überquerte er mit seinen Rennradbuddys in fünf Etappen legendäre Alpenpässe wie das Timmelsjoch, den Gaviapass und den Passo di Croce Domini.
„Da habe ich gemerkt: Berge sind herausfordernd und sehr schön.“
Der Kitzbüheler Radmarathon ist eine andere Kategorie. 209 Kilometer und 3.800 Höhenmeter in der Kitz-Variante, 216 Kilometer und 4.600 Höhenmeter für die Klassik-Strecke aufs Kitzbüheler Horn. Vier Pässe: Pass Thurn, Gerlos, Kerschbaumer Sattel, Brandenberg. 1.800 Startplätze, restlos ausverkauft.
Was die Strecke so schwer macht, ist aber nicht die reine Zahl. Christian formuliert es präziser, als ich es könnte:
„Du findest beim KRM keinen Rhythmus. Du hast Flachpassagen, kurze Anstiege, lange Anstiege, lange und kurze Abfahrten, mit und ohne Haarnadelkurven, anspruchsvolle Bodenbeläge. In den Steigungsabschnitten wechseln sich die Steigungsprozente ab, so dass man ständig gezwungen ist, sich neu darauf anzupassen.“
Christians Umfeld reagiert in zwei Lagern. „Du bist verrückt, das kann man nicht schaffen“ auf der einen Seite. „Wow, Respekt, dass du dich das traust“ auf der anderen.
Warum jemand mit vielen Jahren Erfahrung sich Hilfe holt
Hier wird es für mich interessant – und ehrlich gesagt unbequem.
Christian und ich kennen uns seit Jahren. Er war mein Klient, als ich noch angestellt war, und ist mir in die Selbständigkeit gefolgt. Vertrauen war also da. Kompetenz im Rennradsport war es nicht. Er sagt das selbst, und ich lasse den Satz genau so stehen:
„Ich habe schon gemerkt, dass Sebastian kein Rennradsportler ist und manche Themen neu für ihn sind.“
Das ist der Punkt, an dem eine Zusammenarbeit entweder scheitert oder etwas Besonderes wird. Ich hätte so tun können, als wüsste ich Bescheid. Stattdessen habe ich angefangen zu lernen – Fachliteratur zum Ausdauersport, Trainingssteuerung im Radsport, Belastungsprofile bei Mehrstundenbelastungen. Und, das klingt banaler als es ist: Ich habe Profirennen im Fernsehen geschaut. Nicht als Fan, sondern mit der Frage, was die da eigentlich tun. Wie sie sitzen. Wann sie aus dem Sattel gehen. Wie eine Abfahrtslinie aussieht, wenn sie jemand fährt, der es kann.
Sein Urteil darüber:
„Begeistert hat mich die Geschwindigkeit und Nachhaltigkeit, mit der er sich in das Thema eingearbeitet hat.“
Warum überhaupt professionelle Begleitung, wenn man seit vielen Jahren im Sattel sitzt? Seine Antwort ist der Satz, den ich mir aufgeschrieben habe:
„KI und Google helfen nicht, wenn man professionelle Arbeit und Unterstützung haben möchte.“
Ohne Begleitung, sagt er, hätte er sich Trainingspläne selbst recherchiert und auf Rolle und Rennrad abgearbeitet. Mehr Rad. Mehr Kilometer. Das, was die meisten tun.
Was wir stattdessen gemacht haben
Zwei Termine pro Woche bei mir – Training und Behandlung. Dazwischen zwei bis drei Radeinheiten, indoor oder outdoor je nach Wetter. Mindestens fünfmal pro Woche Dehnen und Stretching in Eigenregie. Dazu Nervenübungen.
Dieser letzte Punkt ist der, den er als das Unerwartete benennt:
„Sebastian hat aufgrund seiner 360-Grad-Sicht Behandlungs- und Trainingsimpulse integriert, die nur er aufgrund seiner Expertise einbringen konnte. Zum Beispiel die Nervengleit- und Leitfähigkeit zu stärken.“
Der Kraftteil war unspektakulär und wirksam: Bulgarian Split Squats, Hip Thrusts, gezielte Arbeit an Hüftbeugern, Core-Stabilität, Nacken und Lendenbereich. Warum Core bei einem Radfahrer? Weil die Kraft aus der Mitte kommt. Christian hat das im Rennen gemerkt und hinterher so beschrieben:
„Ein Riesenasset für mich ist die Corestabilität. Ruhiges, gleichmäßiges Treten auch in steilen Passagen.“
Was ich nicht gemacht habe, aber veranlasst: ein professionelles Bikefitting bei einem Fitter mit internationaler Trainingserfahrung. Ich kann viel, aber ich kann kein Bikefitting. Wer in einer Vorbereitung dieser Größenordnung so tut, als könne er alles, schadet seinem Klienten.
Und dann war da noch die Ernährung. Christian hat sie umgestellt, obwohl sie vorher schon gut war: kein Alkohol mehr, kaum Industriezucker, kein Schweinefleisch, kaum stark Verarbeitetes. Dafür Protein, Ballaststoffe, unverarbeitete Lebensmittel – und Haferflocken. Sein Kommentar dazu, in Großbuchstaben im Interviewprotokoll:
„Wahnsinn, wie hoch hier die Effekte sind.“
Entscheidend war noch etwas anderes, das in keinem Trainingsplan steht. Christian hat seine Familie eingebunden. Über Einkaufslisten gesprochen, über Gerichte, über den Zeitaufwand.
„So war mehr Verständnis für meinen Traum da und damit Unterstützung.“
Ein vollberufstätiger Familienvater, der neun Monate lang trainiert, braucht das. Ohne das scheitert die Vorbereitung an der Küchentür, nicht am Berg.
Der Rückschlag, über den niemand gerne schreibt
Im Mai bildet sich eine Entzündung an der rechten Hüftseite. Mehrere Wochen mit stark reduziertem Training. Im Sommer kommt sie abgeschwächt zurück.
„Da hatte ich Sorge, dass es mich zu weit zurückwirft. Insbesondere der Sommer hat mich sehr unruhig gemacht, ob rechtzeitig wieder alles gut wird.“
Das ist die Phase, in der sich entscheidet, ob eine Vorbereitung hält. Nicht in den guten Wochen. Wir haben die Belastung heruntergefahren, statt sie durchzuziehen, und haben in der Zeit an dem gearbeitet, was ging. Es hat gehalten.
Ein Nebeneffekt, den Christian wichtiger findet als ich erwartet hätte: Er hat ein feineres Körpergefühl entwickelt.
„Insbesondere die Balance zwischen den beiden Körperhälften ist mir nochmal bewusster geworden. Auch erkenne ich nun Belastungsspitzen besser und weiß, wann ich einen Gang zurückschalten muss. Gleiches gilt für das Gefühl, wann der Körper voll abliefern kann.“
Im August zwei Flachlandeinheiten in den Niederlanden, dann eine ungeplant lange Einheit in den belgischen Ardennen. Danach steht fest: das Training liefert.
Die Reifenheizung, oder: warum ich Formel 1 schaue
Jetzt zu der Sache, über die ich am längsten nachgedacht habe.
In der Formel 1 stehen die Autos vor dem Start auf Reifenwärmern. Der Grund ist bekannt: Ein kalter Reifen hat weniger Grip, das Material ist nicht im optimalen Arbeitsbereich, und die ersten Runden sind die gefährlichsten. Man schickt kein kaltes Material in die Vollbelastung.
Beim Kitzbüheler Radmarathon fällt der Startschuss früh, in den Tiroler Bergen, im September. Es ist kalt. Und die erste Stunde geht direkt in den Anstieg zum Pass Thurn. Das Knie eines Rennradfahrers absolviert in dieser Stunde etwa fünftausend Umdrehungen unter Last.
Warum also nicht dasselbe Prinzip?
Wir haben am Abend vor dem Rennen und am Morgen mit einer Kombination aus Wärme und Kompression an Christians Knien gearbeitet. Ich nutze dafür ein Gerät von Hyperice*, das beides gleichzeitig kann.
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Ich will hier ehrlich sein, weil dieser Blog kein Werbeprospekt ist: Die Studienlage zu lokaler Wärmeapplikation vor Ausdauerbelastung ist dünn und nicht eindeutig.
Aufwärmen allgemein kann die Gewebeelastizität unterstützen und das Verletzungsrisiko beeinflussen.
Was Christian berichtet, ist seine subjektive Wahrnehmung von einem einzelnen Renntag. Das ist kein Beweis. Es ist eine Überlegung, die logisch begründet ist und die er als hilfreich empfunden hat.
Der eigentliche Punkt ist nicht das Gerät. Der Punkt ist die Denkbewegung: Wenn eine andere Disziplin ein Problem gelöst hat, das strukturell meinem ähnelt, lohnt sich der Blick dorthin. Diese Vorbereitung hat mich das gelehrt.
Der Samstag
Wir waren bereits am Freitag mit Begleitung angereist – 800 Kilometer, die Christian nicht allein fahren musste.
„Keine übertriebene Müdigkeit.“
Am Samstag: früh aufstehen, um sich an den Sonntag zu gewöhnen. Bauernfrühstück, frische Haferflocken. Dann in die Kitzbüheler Volksschule: Startnummer 758 für Christian. Beutel mit Wechselklamotten abgeben, der aufs Horn transportiert wird – die Option auf die Klassik-Variante hält er sich offen.
Dann sind wir ein Stück der Strecke mit dem Auto abgefahren. Den ersten Aufstieg zum Pass Thurn. Nicht zum Spaß, sondern damit die ersten Kilometer keine Überraschung mehr sind.
Nachmittags eine Warm-up-Tour, weil Christian seine Aufregung anders nicht in den Griff bekommt.
„Und das ging am besten auf dem Rad.“
Danach die Rennstrategie. Wir haben sie auf einen Aufkleber geschrieben, mit Symbolen, so kurz wie möglich: Wo kommt welcher Anstieg, wie lang ist er, wo sind die Verpflegungsstationen. Christians Urteil hinterher:
„Das hat sich nachher im Rennen als goldrichtig herausgestellt.“
Dazu die Startnummer auf den Helm, damit die Sportfotografen ihn zuordnen können.
Material: neue Bremsbeläge, Bremsanlage entlüftet für einen sauberen Druckpunkt, Reifenluftdruck geprüft, Sitzposition und Vorbauhöhe minimal angepasst. Verpflegung kalkuliert auf rund 90 Gramm Kohlenhydrate und eine Flasche mit Elektrolyten pro Stunde. Beides hat im Rennen exakt gepasst.
Abends Nudeln und Meal Prep von seiner Frau. Dann meine Behandlung: Schwerpunkt Zwerchfell und obere Atemwege, dazu die Beine. Das Ergebnis beschreibt Christian so:
„Im Rennen hat sich das als sehr wirkungsvoll herausgestellt, da ich nie Probleme mit der Atmung oder zu wenig Luft hatte.“
Zum Abschluss Kompression und Wärme für die Knie.
Geschlafen hat er dann nicht perfekt.
„In Gedanken bin ich den nächsten Tag immer wieder durchgegangen, insbesondere die Abfahrten haben mich beschäftigt.“




Der Start
„Absolutes Gänsehautfeeling. Tränen in den Augen. Meine Frau steht extra für mich so früh auf – das war wunderschön. Wenig Gedanken, aber viel Emotion. Sicherheit, dass ich gut vorbereitet bin.“








Die ersten Stunden laufen besser als geplant. Am Pass Thurn ist Christian ohne Zusatzanstrengung über eine halbe Stunde schneller als kalkuliert.
In der Abfahrt gibt er diese halbe Stunde wieder ab. Er muss erst Sicherheit finden.
Der Gerlos ist hart, wie erwartet – eine lange Steigung mit wechselnden Prozenten, teilweise bis achtzehn.
„Das hat ordentlich Körner gekostet.“
Oben kurze Verpflegung, kürzer als geplant, weil Christian merkt, dass er sich ranhalten muss. Die Abfahrt ist lang und schnell, und er fängt an, das Abfahren zu genießen.
Dann ein Helikopter. Eine Mitfahrerin ist verunglückt.
„Das machte mir schlagartig bewusst, dass das hier kein Kindergarten ist, sondern ein Ritt auf des Messers Schneide – Reifenbreite 28 Millimeter – mit hohem Risikopotential.“
In der Auffahrt zum Kerschbaumer Sattel, ungleichmäßig und sehr steil, denkt Christian es zum ersten Mal: Ich muss mich sputen. Die Verpflegungspause fällt entsprechend kurz aus.
Die Abfahrt danach führt durch den Wald, Haarnadelkurven, unübersichtlich, wechselnder Belag, steile Passagen. Hintenraus wird der Asphalt gut. Hier fährt Christian seine Höchstgeschwindigkeit des Tages – weil er sich mittlerweile sicher fühlt, und weil die Zeit drückt.
Bei Kilometer 133,41 hält der Besenwagen neben Christian.




Was wirklich gefehlt hat
Hier könnte ich es mir leicht machen. Ich mache es nicht, weil der Text sonst wertlos wäre.
Das Erste, was zählt: Der Körper war nicht am Ende.
„Die Uhr hat mich ausgezeitet. Der Körper hatte noch Körner. Laut Garmin hatte ich noch gut ein Drittel Stamina im Tank.“
Das Zweite: Christian hat an diesem Tag auf allen messbaren Leistungspunkten persönliche Bestwerte gefahren. Nach über sechzig Prozent der Höhenmeter und nach den beiden schwersten Anstiegen war er noch fahrfähig.
Das Dritte, und das ist das Unangenehme: Es hat trotzdem nicht gereicht.
Christians eigene Analyse, zwei Tage danach, unverändert:
„Ich hätte direkt am Anfang noch mehr Gas geben müssen, um in einen Riesenpulk zu kommen, dann schneller abfahren und in den Anstiegen Gleichmäßigkeit halten.“
Auf die Frage, was in der Vorbereitung gefehlt hat, nennt Christian zwei Dinge. Trainingsseitig: FTP erhöhen, Training mit wechselnden Belastungsspitzen. Das ist ein berechtigter Punkt, und ich nehme ihn an. Und fahrtechnisch:
„Mehr Draufgängertum in der Abfahrt.“
Christians Fazit zur Ursache:
„Das vorzeitige Ende hatte weniger Trainingsgründe, sondern viel mehr bin ich in die Situation wegen fehlender Renntaktikerfahrung und zu langsamer Abfahrten gekommen.“
Das ist die ehrlichste Lehre dieser neun Monate. Man kann einen Körper auf 209 Kilometer und 3.800 Höhenmeter vorbereiten. Renntaktik und Abfahrtssicherheit entstehen aber nicht im Trainingsraum. Sie entstehen in Rennen. Und dies war sein erstes.
Was ich gelernt habe
Drei Dinge, die ich vorher nicht so gesehen habe.
Erstens: Wer eine Sportart nicht selbst betreibt, kann sie trotzdem betreuen – aber nur, wenn er bereit ist, sich reinzuarbeiten. Nicht oberflächlich. Fachliteratur, Gespräche mit Spezialisten, und ja, auch Profirennen im Fernsehen anschauen und beobachten, was die Leute tun, die es können. Das ist keine Verlegenheitslösung. Das ist Arbeit, und sie zahlt sich aus.
Zweitens: Lösungen liegen oft in anderen Disziplinen. Die Reifenwärmer der Formel 1 haben mich zur Wärme-Kompression am Knie geführt. Das Prinzip ist übertragbar, auch wenn der Kontext ein völlig anderer ist. Solche Analogien finde ich nur, wenn ich über meinen Tellerrand hinausschaue.
Drittens, und das wiegt am schwersten: Langfristige Planung ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung. Wir hatten neun Monate. Es hat für einen Körper gereicht, der nach 133 Kilometern noch ein Drittel im Tank hatte. Es hat nicht für die Rennerfahrung gereicht, die man braucht, um diese Reserve auch in Zeit umzusetzen. Wer ein Ziel dieser Größe hat, braucht mehr als eine Saison – und sollte vorher kleinere Rennen fahren, um zu lernen, wie ein Rennen funktioniert.
Wie es weitergeht
Regeneration, und zwar zwingend. Christian merkt es selbst: müde, ausgepowert, Konzentration fällt schwer. Muskelbeschwerden hat er so gut wie keine – das führt er auf die Maßnahmen unmittelbar nach dem Rennen zurück.
Ziele für 2027 hat Christian. Körperliche Verfassung halten und ausbauen, nicht nur für den Radsport, sondern für den Alltag und die allgemeine Gesundheit. Die Fronleichnamstour mit den Rennradbuddys in den Alpen. Und dann ist da noch:
„Kitzbühel 2027 lässt mich nicht los.“

Für dich, der du das gerade liest
Wenn du ein Ziel hast, das größer ist als alles, was du bisher gemacht hast, dann nimm zwei Sätze von Christian mit.
Der eine ist eine Empfehlung:
„Nimm die professionelle Begleitung. Ein anderer Blickwinkel hilft auf jeden Fall. Wenn man im Tunnel ist, braucht es jemanden, dem man vertraut und der weiß, was nötig ist.“
Der andere ist die Antwort auf die Frage, was er jemandem raten würde, der zu spät mit der Vorbereitung anfängt. Sie besteht aus drei Wörtern:
„Tritt nicht an.“
Ich könnte das freundlicher formulieren. Ich tue es nicht, weil er recht hat. Wenn du in vier Monaten etwas erreichen willst, wofür du zwölf brauchst, dann ist das keine Frage der Motivation und keine Frage des richtigen Trainers. Dann ist es zu spät, und der einzige ehrliche Rat lautet: verschieb es um ein Jahr und fang jetzt an.
Wenn du früh genug dran bist und wissen willst, wie eine Vorbereitung aussieht, die mehr ist als ein Trainingsplan aus dem Internet – dann melde dich.
Dieser Beitrag ist rein informativ. Ich übe mangels sektoraler Heilpraktikererlaubnis keine Heilkunde aus. Die geschilderte Zusammenarbeit ist ein Einzelfall und lässt keine Rückschlüsse darauf zu, welche Ergebnisse bei anderen Personen erreichbar sind. Veröffentlichung mit ausdrücklicher Einwilligung von Christian.